5 Backfehler, die du vermeiden kannst

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Wer Backfehler in der Küche vermeiden will, braucht vor allem eines: Organisation. Finde ich zumindest. Denn selbst nach Jahren gebe ich manchmal einfach dem vermeintlichen Zeitdruck nach, versuche auf die Schnelle einen Kuchen, Muffins oder Kekse nach dem nächstbesten Rezept zu backen.

Ich reiße sämtliche Schränke auf, um nach und nach Zutaten auf den Arbeitsflächen der Küche zu verteilen, hektisch nach dem passenden Geschirr zu suchen und am Ende ein Ergebnis in Händen zu halten, das weder optisch viel hergibt, noch richtig gut schmeckt. Oder beides.

Damit du nicht die gleichen Backfehler machst wie ich, habe ich meine 5 wichtigsten Don´ts beim Backen an dieser Stelle für dich zusammengefasst.

Du sollst nicht…

… unvorbereitet sein

Vorbereitung ist der halbe Kuchen, könnte man sagen. Deshalb kommt das Wichtigste beim Backen zuerst: Die Anordnung der Zutaten – und zwar nebeneinander, sorgfältig zusammengesucht, bevor auch nur eine Kuchenform angefasst wird. Diese solltest du übrigen auch gleich zur Seite stellen, genauso wie Messbecher, Schüssel, Besteck, Mixer und was du sonst noch für das jeweilige Rezept brauchst.

Nichts ist schlimmer, als während des Teigmischens festzustellen, dass du den Zucker, das Schlagobers oder ein Ei vergessen hast, weil es zwar im Rezept stand, aber nicht aus dem (Kühl-)Schrank geholt wurde. Auch der verzweifelte Griff zur Küchenlade mit klebrigen Teighänden ist weder in der Vorstellung noch in der Praxis prickelnd.

… kalte Zutaten verwenden

Ein Backfehler, den ich gerne begehe: Butter, Eier, Obers und weitere gekühlte Zutaten sollten Zeit haben, sich an das Raumklima zu gewöhnen, um später besser miteinander zu verschmelzen (außer, das Rezept verlangt ausdrücklich nach dem Gegenteil).

Das gilt vor allem für Butter. Oder ist es dir schon mal gelungen, “weiche” Butter direkt aus dem Kühlschrank mit Zucker zu verrühren oder mit Eiern zu einer homogenen Masse mit dem Mixer zu verarbeiten? Eben.

Ausgenommen sind natürlich Rezepte, die kalte Zutaten benötigen, wie etwa Streuselteig.

… zu kleine Schüsseln verwenden

Quasi mein Mantra beim Backen. Denn immer wieder ertappe ich mich bei dem Gedanken: “Wird sich schon ausgehen“. Wird es nicht. Mehl, Milch, Zucker – sie alle finden einen oder mehrere Wege aus der Schüssel, in der sie zu Teig oder Creme verarbeitet werden sollen.

Nur wenn die Schüssel groß genug ist (und sie kann niemals groß genug sein), musst du dich am Ende nicht mit einem Drittel weniger Masse zufriedengeben.

… deinem Hausverstand misstrauen

Jetzt mal ehrlich: Wie oft hast du dem/der Autor*in eines Rezeptes geglaubt, hast die Anleitungen Schritt für Schritt befolgt, während du dir insgeheim sicher warst, dass der Kuchen so bestimmt nichts wird?

Du hast das Gefühl, der Teig ist zu fest/flüssig/klebrig/süß/ungesüßt/… (bitte Zutreffendes einfach einfügen)? Dann vertraue auf dein Bauchgefühl und deine Erfahrung, füge Mehl/Flüssigkeit/Zucker oder was auch immer dazu, damit auch der Hausverstand das Rezept absegnen kann. Klappt eigentlich immer!

… den Kuchen stressen

Der Kuchen ist fast fertig, die angegebenen Backzeit beinahe vorüber. Sieht toll aus, wie schön er im Backrohr aufgegangen ist! Doch dann: Zu früh gefreut. Kuchen aus dem Rohr, abgestellt zum Abkühlen und schon macht sich eine Mulde in der Mitte breit und immer breiter. Oder noch schlimmer: Du musstest den Kuchen erst anschneiden um zu sehen, dass er in der Mitte eigentlich noch gar nicht durch ist.

Darum einfach immer die Stäbchenprobe machen: Ein dünnes Holzstäbchen möglichst mittig in den Kuchen stechen und wieder herausziehen. Klebt Teig am Holz, ist der Kuchen NICHT durch und darf weitere 5-10 Minuten im Rohr bleiben. Mindestens. Wer sich unsicher ist, reduziert währenddessen einfach die Hitze.

Aus Backfehlern lernen

Soweit zu meinen 5 häufigsten Backfehlern. Kannst du die Liste ergänzen? Was passiert dir ständig, obwohl du genau weißt, dass es eigentlich vermeidbar wäre? Welche Don´ts willst du der Backwelt mitteilen? Ich freue mich auf deine Tipps & Tricks!

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