Geniale selbstgemachte Zimtschnecken

zimtschnecken mit zuckerguss

Handgemacht von A bis Z – darüber habe ich vor kurzem an dieser Stelle geschrieben. Diesmal rolle ich das Selbermach-Alphabet von hinten auf: Z wie Zimtschnecken. Selbstgemachte Zimtschnecken.

Das Rezept für diese unglaublich guten, fluffigen und saftigen Zimtschnecken habe ich am wunderbaren Plötzblog gefunden. Der gelernte Geologe Lutz zeigt dort, wie gut selbstgemachtes Brot schmecken kann. Oder Semmeln, Brötchen, Ciabatta und so manch süßes Hefegebäck. Zimtschnecken zum Beispiel.

Ich kann euch den Plötzblog nur wärmstens empfehlen. Seit ich das erste Rezept von Lutz probiert habe, klappt es bei mir plötzlich mit dem Germteig, der davor nie richtig gehen und schon gar nicht schmecken wollte. Die Teige brauchen meist viele Stunden Ruhe – dabei darf´s auch mal kalt werden, wenn sie etwa über Nacht im Kühlschrank gehen (Tipp: unbedingt mal dieses Pizzateig-Rezept probieren – braucht gut 26 Stunden, lohnt sich aber wirklich).

Selbstgemachte Zimtschnecken (c) zuckerstaub.atBei den Zimtschnecken haben ich mich an das Rezept am Plötzblog gehalten, mit drei kleinen Ausnahmen:

  • Da ich keine Küchenmaschine besitze, die sich dem Teigkneten annehmen könnte, habe ich den Teig einfach per Hand geknetet – 5 statt 20 Minuten. War wohl nicht weiter schlimm, denn der Germteig ist später trotzdem schön aufgegangen. Auch die kalte Butter wollte sich nicht so ganz mit dem restlichen Teig vereinigen – die letzen kleinen Butterstückchen habe ich erst beim Ausrollen entdeckt – ich denke, sie haben dazu beigetragen, dass die Zimtschnecken extra saftig geworden sind 😉
  • Beim Ausrollen habe ich außerdem etwas Mehl auf den Teig gestreut, damit die ganze Sache weniger klebrig ist – am besten auch UNTER den Teig etwas Mehl streuen!
  • Die Butter-Zimt-Füllung habe ich noch um geriebene Nüsse ergänzt, die ich einfach vor dem Zusammenrollen über den Teig gestreut habe.
Selbstgemachte Zimtschnecken (c) zuckerstaub.blogspot.com
Kurz vor dem Backen – die Zimtschnecken haben sich seit dem Rollen & Zuschneiden verdoppelt

Auch die Backform sollte nicht zu klein ausfallen, denn die Schnecken gehen beim Backen nochmal richtig auf. Als Abschluss lohnt sich ein einfacher Zuckerguss (Staubzucker und Wasser oder Zitronensaft).
Ich habe übrigens nur die halbe Teigmenge genommen – das reicht für gut 12 Zimtschnecken. Die hätte ich gleich alle auf einmal essen können, denn sie sind wirklich, wirklich unglaublich gut, soooo fluffig und saftig!

So, genug geschwärmt – hier geht es zum Zimtschnecken-Rezept am Plötzblog >

Selbstgemachte Zimtschnecken (c) zuckerstaub.blogspot.com
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